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Digitale Welt Ist Köln zukunftsfähig genug?

Nutzt Köln in Sachen Digitalisierung sein Potential? Darüber haben am Mittag Vertreter der Kölner Politik, Wissenschaft und Wirtschaft diskutiert. Eingeladen hatten die ARBEITGEBER KÖLN im Rahmen ihres traditionellen Katerfrühstücks.


Der Vorsitzende der ARBEITGEBER KÖLN Jäger mahnte, die Kölner Wirtschaft dürfe die Digitalisierung nicht verschlafen. Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen sei der Ausbau von digitaler Infrastruktur entscheidend. Aber auch die Kölner Stadtverwaltung müsse konsequent auf Digitalisierung setzen, deshalb unterstützen die ARBEITGEBER KÖLN den Verwaltungsreformprozess von Oberbürgermeisterin Reker.

Reker betonte, Köln habe das Potential eine digitale Metropole mit Internationalem Niveau zu werden. Und sie sei optimistisch, dass Köln bald die digitale Lücke etwa zu Israel oder dem Silicon Valley schließen könne. Bis Ende 2018 werde Köln beispielsweise alle Schulen an das Breitbandnetz angeschlossen haben. Auch die Stadtverwaltung werde die Digitalisierung ausbauen, um schneller und bürgernäher zu werden.

Andere Meinung aus der Wissenschaft

Der Wissenschaftler Prof. Dr. Tobias Kollmann sagte, Köln hinke in Sachen Digitalisierung hinterher. Köln nutze sein Potential nicht. Der Wissenschaftler kritisierte, dass es kein aktuelles Konzept der Stadt zur Digitalisierung gebe. Köln fehle eine kommunale Umsetzungsstruktur. Viele Impulse und Initiativen kämen nicht aus dem Rathaus, sondern aus der Wirtschaft.

(Meldung vom 14.02.18/SR)


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