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Rhein Knöllchen für hupende Schiffe

Nachdem am Rheinauhafen keine Binnenschiffe mehr anlegen dürfen, verteilt die Wasserschutzpolizei inzwischen Knöllchen an Kapitäne, die ihren Unmut darüber kundtun.


Viele von ihnen lassen auf dem Rhein vor den Kranhäusern für längere Zeit ihr Horn erklingen, um gegen das Verbot zu protestieren.

Weil das aber nicht ohne besonderen Anlass gemacht werden darf, haben einige Kapitäne jetzt Strafen von jeweils 35€ kassiert. Außerdem registriert die Wasserschutzpolizei seit einigen Tagen vermehrt Anrufe von erbosten Anwohnern oder Menschen, die im Rheinauhafen arbeiten und sich über das Hupen beschweren.

Weil Festmachmöglichkeiten entfernt worden sind, fällt Köln als Anlegeort für Binnenschiffer inzwischen fast komplett aus.

Historisch betrachtet hat die Stadt Köln - als ehemalige Hansestadt - einen Großteil ihres Wohlstands dem Rheinhandel zu verdanken.

(Meldung vom 15.02.2018/SB)



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