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Brand in JVA Ermittlungen gegen Häftling

In der JVA Köln hat es Mittwochnacht gebrannt. Bei dem Feuer sind drei Menschen verletzt worden, einer davon schwer.


Nach ersten Erkenntnissen ist das Feuer in der Zelle eines Gefangenen ausgebrochen. Der Mann liegt jetzt auf der Intensivstation in Narkose, 30 Prozent seines Körpers seien schwer verbrannt, sagte der stellvertretende Leiter der JVA Köln im Radio Köln-Interview.

Der Mann sitzt in Haft, weil er im letzten Jahr eine Camperin in der Siegaue vor den Augen ihres Freundes vergewaltigt hatte. Das Urteil des Gerichts lautete 11 Jahre und 6 Monate Haft, die Revision des Mannes aus Ghana läuft aber.

Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Brandstiftung gegen den 31-Jährigen. Noch sei unklar, ob der Mann das Feuer absichtlich oder aus Versehen entzündet habe. Im vergangenen Jahr hatte der verurteilte Vergewaltiger schon einmal ein Feuer in seiner Zelle gelegt. Die Brandermittler der Polizei haben die Zelle letzte Nacht untersucht, das Ergebnis steht noch aus. Zwei JVA-Mitarbeiter mussten ebenfalls mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus.

(Meldung vom 14.02.18/GL)


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