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Multiplayer-Klick für "Diablo"-Fans: "Torchlight Frontiers"

Früher haben Max und Erich Schaefer für Blizzard das erste "Diablo" programmiert, später hat man sich zusammen mit der eigenen Spiele-Schmiede Runic selbständig gemacht. 2009 landete die kleine Mannschaft mit ihrem Debüt-Titel "Torchlight" den ersten großen Hit - einem unverkennbar von "Diablo" inspirierten Action-Rollenspiel.

Doch trotz einer eifrigen Community bliebt das mit Online-Features garnierte "Torchlight 2" hinter den Erwartungen von Runic und des chinesischen Herstellers Perfect World zurück, der 2010 die Mehrheitsanteile an Runic übernommen hatte. Als das 2017 veröffentlichte Action-Adventure "Hob" ebenfalls zum Flop geriet, musste das Studio schließlich seine Pforten schließen.

Trotzdem halten die Schaefer-Brüder an ihrer Vision eines stark auf Online-Elemente fokussierten Action-Rollenspiels fest: Inzwischen haben die beiden das neue Studio Echtra Games aus der Taufe gehoben - und hier wird das "Torchlight"-Erbe in genau die Sorte Multiplayer-Erlebnis verwandelt, das man eigentlich schon nach dem ersten "Torchlight" realisieren wollte, dessen Umsetzung dann aber wegen Teil zwei zunächst in der Schublade verschwand.

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Das neue Projekt nennt sich "Torchlight Frontiers", erscheint wieder in Zusammenarbeit mit Perfect World und wird einmal mehr ein Spiel, bei dem man sich mit Helden durch Horden von Untoten, Dämonen und anderen Monstrositäten klickt. Den Schaefers zufolge soll "Frontiers" in einer "geteilten, dauerhaften und dynamisch generiert" Welt stattfinden. Oder mit anderen Worten: Fans dürfen sich auf einen Online-Titel einstellen, der durch regelmäßige Updates und Add-Ons am Leben erhalten wird - "Player vs. Player"-Elemente vermutlich inklusive.

Wann die Klick-Orgie erscheint, wurde noch nicht angekündigt, dafür aber die unterstützten Systeme: Hersteller Perfect World will das Action-Rollenspiel für PC, PS4 und Xbox auf den Weg bringen. Zieht man außerdem in Betracht, dass sich die Chinesen bisher auf Free-to-Play-Titel spezialisiert haben, dürfte der Download des "Frontier"-Clients vermutlich kostenlos sein, während man später für Ingame-Anschaffungen zur Echtgeld-Kasse gebeten wird.

teleschau - der mediendienst

Quelle: "teleschau - der mediendienst"


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